| Maschinenbau |
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Der Maschinenbau befasst sich mit dem Entwurf ,Konstruktion und Produktion von Maschinen aller Art. Ausgehend von einzelnen simplen Elementen werden dabei Anlagen von größter Komplexität wie Fertigungsstraßen und ganze Fabriken entwickelt, gebaut und betrieben. Produkte und Dienstleistungen können nur durch den Einsatz von leistungsfähigen Maschinen kundengerecht, kostengünstig und qualitativ hochwertig hergestellt und angeboten werden. Maschinenbau ist durch seine Kombination von Grundlagenforschung und Entwicklung von Produktionsverfahren ein typisches Fach der Technik. Er setzt physikalische Gesetzmäßigkeiten, insbesondere aus den Teilgebieten Mechanik und Thermodynamik, für die Konstruktion und die Simulation technischer Anlagen ein. Aufgrund der zunehmenden Automatisierung werden technische Anlagen heute mit einer komplexen Mess- und Steuerungs- bzw. Regelungstechnik ausgestattet. Teilgebiete des Maschinenbaus
Bedeutung des MaschinenbausIn vielen Staaten ist Maschinenbau die wichtigste Industriesparte. In der Bundesrepublik Deutschland steht er an zweiter Stelle der Produktion (Umsatz 30 Mrd. Euro). In Baden-Württemberg macht er über 20% der Wirtschaft aus. Von 1995 bis 2002 wuchs der deutsche Export in 20 Industrieländer um 25 bis 100%. Der IngenieurIngenieur (Abk.: Ing.) ist die Berufsbezeichnung für Absolventen der Ingenieurwissenschaften. Sie sind wissenschaftlich ausgebildete Fachleute auf technischem Gebiet (Techniker). Der Begriff "Ingenieur" geht auf Sebastien le Pestre de Vauban zurück, dem Festungsbaumeister (Chef du Genie) von Ludwig XIV. Die bekanntesten Fachrichtungen für Ingenieure sind der Maschinenbau, das Bauingenieurwesen, das Chemieingenieurwesen, die Verfahrenstechnik und die Elektrotechnik. Es gibt jedoch auch weniger technische Fachrichtungen wie das Agraringenieurwesen. Ingenieure sind in vielen Bereichen der Wirtschaft zu finden. Die Berufsmöglichkeiten reichen vom selbstständigen Ingenieurbüro, über die Anstellung bei Behörden sowie in kleinen, mittleren und großen Unternehmen z.B. in den Bereichen Entwicklung, Fertigung, Vertrieb, Konstruktion und teilweise im Management. Viele Ingenieure zeichnen sich gegenüber klassischen Wissenschaftlern z.B. aus der Physik durch ein praxisnahes Wissen und die eher experimentelle und auf kurzfristige Umsetzung bedachte Vorgehensweise aus. Einige Industriezweige basieren sehr stark auf der ingenieurmäßigen Umsetzung des technischen Wissens. (Telekommunikation, KFZ-Industrie, Computertechnik, Energieversorgung, usw.) Ingenieure sind die Berufgruppe mit der größten Beteiligung bei Erfindungen. Ausbildung zum IngenieurDie Ausbildung zum Ingenieur und die Berufsausübung ist in Deutschland durch Gesetze geregelt. Ingenieure werden an Technischen Hochschulen, Techn. Universitäten und Fachhochschulen ausgebildet. Die Verwendung der Bezeichnung 'Ingenieur' ist durch Landesgesetze (meist mit 'Ingenieurgesetz' benannt) geregelt und nur bestimmten Personen erlaubt. Hochschulabsolventen wird der akademische Grad Diplom-Ingenieur verliehen (Abk.: Dipl.-Ing. oder Dipl.-Ing. (FH)). Absolventen von Berufsakademien wird der Titel Dipl.-Ing.(BA) als staatliche Bezeichnung verliehen. Warum Ingenieur werden?Es gibt viele gute Gründe, Ingenieur zu werden. Hier vielleicht die wichtigsten: Das Bild des Ingenieurs ist vielfältig: Ingenieure sind Künstler. Ingenieure sind Manager. Ingenieure sind Unternehmer. Heute mehr denn je. Ingenieure entwickeln Produkte für Menschen. Sie erkennen Vertriebs- und Marketingchancen, sie sind Kunden orientiert, denken unternehmerisch. Sie gestalten die Zukunft. Sie schaffen optimale Lösungen im Team und kommunizieren gern. Als Ingenieur ist man Global Player: Es gibt keinen Kontinent, auf dem Ingenieure nicht gebraucht werden. Es gibt noch jede Menge zu tun: Für Erfinder gibt es keine Grenzen. |
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